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2011 

SURTECO BAUT MARKTPOSITION MIT NACHHALTIGEM UMSATZWACHSTUM WEITER AUS

11.08.2011

Asien zeigt größte Wachstumsraten

Moderate Zuwächse im Inlandsmarkt


Buttenwiesen-Pfaffenhofen, 11. August 2011 – Die SURTECO SE konnte im ersten Halbjahr ihre Marktposition weiter ausbauen und mit Mio. € 211,6 eine Umsatzsteigerung von 11 % bzw. Mio. € 20,5 gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum erzielen. Das erste Quartal wies aufgrund von Nachholeffekten und Akquisitionen der strategischen Geschäftseinheit Papier eine nicht auf die Folgequartale übertragbare Steigerung von 20 % aus. Nach dem Verlauf der Monate April bis Juni geht SURTECO davon aus, dass sich die Nachfrage im Rahmen des organischen Wachstums konsolidiert hat.

Die Zuwächse in Deutschland, Europa und Australien verliefen moderat, dagegen hob sich Asien mit einem Anstieg von 30 % positiv heraus. Hierin spiegeln sich auch die Prognosen der Experten des Internationalen Währungsfonds (IWF), die für die großen asiatischen Volkswirtschaften China und Indien weitere Wachstumsschübe erwarten.

Die strategische Geschäftseinheit Kunststoff konnte den Halbjahresumsatz gegenüber 2010 um 7 % auf nunmehr Mio. € 119,8 (Vorjahr: Mio. € 112,0) steigern. Als treibende Kraft erwies sich hier das Auslandsgeschäft mit einer Erhöhung von 10 % auf Mio. € 82,8 (2010: Mio. € 75,6). Die größten Zuwachsraten wurden in Europa – ohne Deutschland – mit +12 % und vor allem in Asien mit +24 % erzielt. Der Inlandsmarkt legte leicht um 2 % auf Mio. € 37,0 zu. Der konsolidierte Halbjahresumsatz der SGE Papier stieg um 16 % auf Mio. € 91,8 (Vorjahr: Mio. € 79,1). Auch hier war der asiatische Markt mit einem Umsatzplus von 43 % die treibende Kraft. In Deutschland, dem restlichen Europa und in Australien stiegen die Umsätze um jeweils ca. 15 %.

Trotz massiver Kostenbelastungen, die in erster Linie aus deutlichen Materialpreiserhöhungen resultieren, konnte SURTECO im ersten Halbjahr 2011 ein operatives Ergebnis (EBITDA) von Mio. € 31,8 nach Mio. € 32,0 im Vorjahr, erwirtschaften. Die EBITDA-Marge sank um 1,8 Prozentpunkte auf 15,0 %. Die Abschreibungen bewegten sich auf Vorjahresniveau. Die EBIT-Marge lag mit 10,0 % um 1,5 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert. Das EBIT erreichte Mio. € 21,1 nach Mio. € 21,9 in 2010. Negative Währungseffekte in Höhe von Mio. € 0,8 sowie erneut notwendig gewordene Wertberichtigungen des von SURTECO gehaltenen Aktienpaketes an der Pfleiderer AG, Neumarkt, in Höhe von Mio. € 3,2 belasteten das EBT von Mio. € 12,6 (Vorjahr: Mio. € 18,1).
Der Konzerngewinn betrug in den ersten sechs Monaten 2011 Mio. € 8,1 gegenüber Mio. € 12,7 im Vorjahr. Damit errechnet sich ein Ergebnis pro Aktie von € 0,73 (2010: € 1,15).

Die Nettofinanzverschuldung betrug zum Halbjahresende Mio. € 132,9 (31.12.2010: Mio. € 123,2). Der Verschuldungsgrad (Gearing) erhöhte sich von 58 % auf 64 %. Die Eigenkapitalquote des Unternehmens stieg um 1,3 Prozentpunkte auf 45,6 %. Trotz eines auf dem Niveau des Vorjahres verbliebenen operativen Ergebnisses (EBITDA), konnte der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit um 28 % auf Mio. € 11,2 gesteigert werden.

Trotz volatiler Marktentwicklungen verzeichnete der Kurs der SURTECO Aktie im ersten Halbjahr 2011 einen relativ stabilen Verlauf. Nach deutlichen Kurszuwächsen im ersten Quartal mit einem Aktienkurs von € 32,00 in der Spitze, beendete die Aktie das erste Halbjahr mit einem Kurs von € 27,33. Aus Zwölfmonatssicht wies SURTECO mit einer Wertsteigerung von 33,6 % eine erfreuliche Performance aus.

Für das gesamte Geschäftsjahr 2011 geht SURTECO von einem leichten Umsatzwachstum im einstelligen Prozentbereich aus. Um die Wettbewerbssituation langfristig zu sichern, verbessert SURTECO in einem kontinuierlichen Prozess die Produktivität und Effizienz in allen Bereichen. Ziel aller bewährten Programme ist ein auf längere Sicht nachhaltiges Wachstum bei Umsatz und Ertrag.